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UV-LED-Sonderlösungen: Entwicklung und Fertigung anwendungsspezifischer Systeme

Opsytec entwickelt und fertigt kundenspezifische UV-LED-Systeme, wenn Standardstrahler nicht passen – etwa bei begrenztem Bauraum, bei Bestrahlung aus mehreren Richtungen, bei Ringlichtern oder wenn die Abwärme nicht an die Umgebung abgegeben werden darf. Lieferbar sind die Wellenlängen 275, 365, 385, 395 und 405 nm, weitere auf Anfrage. Entwicklung, Fertigung und Kalibrierlabor liegen im eigenen Haus, sodass auch Kleinserien, Versuchsmuster und Prototypen entstehen.

Gründe für kundenspezifische UV-LED Sonderentwicklungen

  • Die Anlage existiert bereits und Standardprodukte können platzbedingt nicht eingebaut werden
  • Die Bestrahlung ist z. B. durch Hinterschnitte nicht nur aus einer Richtung ausreichend
  • Die Festlegung auf eine Wellenlänge ist noch nicht erfolgt
  • Sie suchen einen kompetenten und unabhängigen Partner
  • Die Anregung muss gleichmäßig erfolgen, z. B. mit Ringlicht
  • Die Abwärme der LEDs kann nicht in die Umgebung abgegeben werden
     

Ihre Vorteile im Bereich UV-LED- Sonderlösungen:

  • Entwicklung und Fertigung aus einer Hand
  • Ideal für Kleinserien, Versuchsmuster und Prototypen
  • Wellenlängen 275 nm, 365 nm, 385 nm, 395 nm und 405 nm lieferbar
  • Weitere Wellenlängen und Kombinationen mit mehreren Wellenlängen sind möglich
  • Passender Sensor? Auch hier bieten wir kundenspezifische Lösungen
  • Belastbare Ergebnisse durch eigenes Kalibrierlabor

Vom Erstgespräch zur Serie

Am Anfang steht ein kurzes technisches Gespräch: Wellenlänge, benötigte Bestrahlungsstärke, verfügbarer Bauraum, Taktzeit und die Frage, wie die Abwärme abgeführt werden kann. Daraus entsteht eine Auslegung, die wir vor der Fertigung in der Optiksimulation prüfen – so lässt sich die Verteilung der Bestrahlungsstärke auf dem Bauteil beurteilen, bevor Hardware entsteht.

Es folgen Versuchsmuster und, wenn gewünscht, Kleinserie oder Serienfertigung. Jedes System wird vor der Auslieferung in unserem Kalibrierlabor vermessen. Auf Wunsch liefern wir den passenden UV-Sensor für die dauerhafte Überwachung im Betrieb gleich mit.

UV-LED-Sonderlösungen entstehen dort, wo Bauraum, Wellenlänge, Bestrahlungsstärke oder Schnittstelle vom Standard abweichen – und wo eine Anpassung günstiger ist als ein Kompromiss im Prozess.

Was hier entsteht, ist eine individuelle Lichtlösung: Wellenlänge, Bauform und Ansteuerung folgen der Anwendung, nicht dem Katalog.

Sonderlösungen lohnen sich auch bei kleinen Stückzahlen. Fragen Sie uns!

Spektren der UV-LED-Sonderlösungen

Bei Sonderlösungen kommt zu den vier UVA-Wellenlängen die UVC-LED hinzu, der Bereich für Entkeimung und Oberflächenbehandlung. Die beiden Abbildungen zeigen die Emissionsbänder getrennt: oben die UVA- und blauen Wellenlängen von 365 bis 450 nm, unten die UVC-Module mit Peakwellenlängen zwischen 265 und 280 nm. Zwischen beiden Bereichen liegen rund 90 nm ohne Emission – eine einzelne LED überbrückt das nicht, dafür werden zwei LED-Typen in einem Gehäuse kombiniert.

Sicherheitshinweise

Das Gerät emittiert UV-Strahlung und blaues Licht. UV-Strahlung ist unsichtbar. Das eventuell sichtbare Licht ist nur Lumineszenz, die von der Strahlung angeregt wird; sie ist meist deutlich schwächer als die anregende UV-Strahlung. Die Bestrahlungsstärke des Geräts ist mehrere hundertmal stärker als die von Sonnenlicht.

UV-Strahlung kann grauen Star in der Augenlinse und Netzhautentzündungen hervorrufen. Tragen Sie beim Betrieb immer eine geeignete UV-Schutzbrille. UV-A ruft außerdem Hautverfärbungen und Hautalterung hervor; verwenden Sie geeignete Kleidung, Handschuhe und weitere persönliche Schutzausrüstung – abhängig von der Bestrahlungsdosis.

Die Geräte sind nach DIN EN 62471:2009-03 „Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen“ ausgelegt und klassifiziert; die Systeme fallen in die Risikogruppe 3. Blicken Sie nicht in die LED und setzen Sie die Haut nicht dauerhaft der UV-Strahlung aus.

Bei der Einrichtung von UV-Arbeitsplätzen und der Risikobewertung nach DIN EN 14255:2005 unterstützen wir Sie gern.

Veröffentlichungen mit UV-LED-Lichtquellen von Opsytec

Die Veröffentlichungen nennen meist die Gerätefamilie, nicht das Modell. Hier stehen die zehn jüngsten Arbeiten mit UV-LED-Lichtquellen von Opsytec.

TitelAutorenZeitschriftJahr
Azidocoumarin Glycan Probes for Photoinduced Cross-Linking and In Situ Fluorescent LabelingJahnke, N.; Driessen, M. D.; Partalidou, G. et al.Bioconjugate Chemistry2026
Chlorine atom diffusion and reactivity in solid parahydrogen at 1.6–4.3 KMuddasser, I.; Nguyen, A. H. M.; Gyamfi, E. et al.The Journal of Chemical Physics2026
Deactivation of SrTiO3 slurry and model photocatalysts during overall water splitting: Impact of Sr leaching on stabilityAbudukade, M.; Spanu, D.; Przybysz, J. et al.ChemRxiv2026
Development of a human-derived bioink based on keratin methacrylate for corneal bioprintingBalters, L.; Reichl, S.Journal of Applied Biomaterials & Functional Materials2026
Immobilization of Titanium Dioxide Ultrathin Films onto Porous Membranes via Atomic Layer Deposition for Photodegradation of Water‐Borne PollutantsMaloda, E. M.; Nyarige, J. S.; Busko, D. et al.ChemPhotoChem2026
Photocurable Lignin Materials: Tuning Lignin Methacrylation to Tailor Photocuring KineticsMhirsi, O.; Yapa, M.; Laborie, M. G.Macromolecular Materials and Engineering2026
Light-induced chemistry for protein functionalisationBerton, C.; Holland, J. P.Chemical Communications2025
Nuclear Deformation and Stiffness-Dependent Traction Force Generation Dictate the Migration of Cells under ConfinementWang, Z.; Xu, F.; Wu, D. et al.ACS Applied Materials & Interfaces2025
3D-Druck von stationären Phasen für die Anwendung in der Flüssigchromatographie——2024
Design of photocurable thiol-epoxy resins for the processing of vitrimers with vat photopolymerisation 3D printingGaca, S.; Dietliker, K.; Rossegger, E. et al.Reactive and Functional Polymers2024