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Inline-UV-Sensoren: kontinuierliche Bestrahlungsstärkemessung für UV-Anlagen

Der Inline-UV-Sensor FLT misst die UV-Bestrahlungsstärke kontinuierlich in laufenden UV-Anlagen und macht nachlassende Lampenleistung sichtbar, bevor Ausschuss entsteht. Bei einer Bauform von 68 × 25 × 15 mm deckt er sieben Spektralbereiche und vier Messbereiche bis 0–20 W/cm² ab und lässt sich wahlweise direkt an eine SPS oder an die Radiometer RMD und RM-12 anschließen. Weil Inline- und Handmessung dieselbe Sensorbauform nutzen, sind Vergleichs- und Referenzmessungen ohne Umrechnung möglich; alle Sensoren sind rückführbar auf die PTB kalibriert.

Typische Einsatzorte sind:

  • Verpackungsanlagen
  • Entkeimungsanlagen
  • Anlagen zur Oberflächenaktivierung
  • UV-Härtungsanlagen
  • Alterungsanlagen
     

Das Messsystem besteht aus dem kompakten Inline-UV-Sensor FLT, der wahlweise direkt an einer SPS oder einem Radiometer RMD/RM-12 betrieben werden kann. Durch die identische Bauform sind Vergleichs- und Referenzmessungen besonders einfach möglich. Unser Sortiment enthält sieben Spektralbereiche und vier Messbereiche für die Sensoren. Dadurch können die Sensoren optimal auf die Anwendung angepasst werden. Alle Sensoren sind rückführbar auf die PTB kalibriert und werden mit Werkskalibrierzertifikaten ausgeliefert.

Das RMD Pro bietet hohe Auflösung, einen großen Messbereich, eine USB-Schnittstelle und ein beleuchtetes Grafikdisplay.

Für kleine Steuerungsaufgaben kann der Inline-UV-Sensor FLT an das Einbaumessgerät RM-32 angeschlossen werden, das auf einer 3½-stelligen Digitalanzeige die aktuelle Bestrahlungsstärke anzeigt und über zwei Relaiskontakte einstellbare Warn- und Alarmsignale ausgibt.

Anwendungen der Inline-UV-Sensoren FLT

  • Strahlungssensoren in SPS-Anlagen
  • Inlinemessungen und Referenzmessungen
  • Präzise Messung von Bestrahlungsstärken

Der häufigste Grund für einen fest eingebauten Sensor ist, die Lampenalterung zu überwachen: Sie verläuft langsam und fällt im Produkt erst auf, wenn die Dosis bereits zu niedrig war.

ProduktartUV-Sensor: Flache Sensoren mit geringer Bauhöhe für den Einbau in Anlagen
SpektralbereichUVC 200–280 nm, UVB 280–315 nm, UVA 315–400 nm, UVA+ 330–455 nm, UVBB 230–400 nm, VISB 400–480 nm, VIS 380–780 nm
Messbereich0–20 W/cm²
Kalibrierunsicherheit (typ.)4,5–6,0 % (k = 2)
Ausgang / Schnittstelleanaloges Sensorsignal für RMD, RM-12 oder RM-32; SPS-Ausführung mit 0–10 V
Zeitauflösunganaloges Sensorsignal, durch das Messgerät bestimmt
KalibrierungWerkskalibrierung, rekalibrierbar
Normen / Richtlinienkeine produktspezifische Norm; Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 möglich
Geeignet fürAutomatisierung und Prozessintegration; Elektronik und Halbleiter; Verpackung und Abfülltechnik; Optik und Präzisionsbauteile
Nicht geeignet fürspektral aufgelöste Messung (Peakwellenlänge, Bandbreite); Bestrahlungsstärken über 20 W/cm² (Standardbereich); Sensortemperaturen über 60 °C; Einsatz unter Wasser oder unter Druck
DatenblattversionRev. 2026-09-08 (d-inline-sensor-flt.pdf)

Die oben genannte Kalibrierunsicherheit ist die erweiterte Unsicherheit der Kalibrierung (k = 2, Vertrauensniveau rund 95 %) und gilt für die Kalibrierquelle und die Kalibrierbedingungen. Die Messunsicherheit im Einsatz ist größer: Hinzu kommen die spektrale Fehlanpassung an der eingesetzten Quelle, die Sensortemperatur, die Alterung seit der Kalibrierung sowie Abstand und Ausrichtung zur Quelle. Wie sich daraus ein Unsicherheitsbudget ergibt, steht unter Messunsicherheit in der UV-Messtechnik.

Highlights der Inline UV-Sensoren

  • Direkter Betrieb an SPS oder Radiometer
  • Geringe Bauhöhe
  • Langzeitstabil und rekalibrierbar
  • Sieben Spektralbereiche
  • Vier Messbereiche

Inline-Sensor FLT als 3D-Modell ansehen

Den flachen Sensorkopf von allen Seiten betrachten, drehen und zoomen – direkt im Browser.

Der Inline-Sensor FLT lässt sich im 3D-Produktviewer von allen Seiten betrachten – originalgetreu aus den CAD-Konstruktionsdaten. Gerade bei der Frage, ob die flache Bauform in den Prozess passt, hilft die räumliche Ansicht mehr als eine Maßzeichnung.

Technische Daten UV Inline-Sensoren

Abmessungen 68 × 25 × 15 mm
Gewicht ca. 70 g
Messbereiche 0–20 W/cm²
Betriebstemperatur 0 bis 60 °C
Lagertemperatur -10 bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit < 80 %, nicht kondensierend

UVC200–280 nm
UVB280–315 nm
UVA315–400 nm
UVA+330–455 nm
UVBB230–400 nm
VISB400–480 nm
LUX380–780 nm, V(λ)

Häufige Fragen: Inline-Sensoren FLT

Die Inline-Sensoren FLT sind für den Einbau in Anlagen mit geringer Bauhöhe ausgelegt (68 × 25 × 15 mm) und messen die Bestrahlungsstärke dauerhaft an einer festen Position, zum Beispiel neben dem Werkstück in einem UV-Trockner oder unter einer Verpackungslinie. Die Messbereiche reichen je Konfiguration bis 20 W/cm²; die Spektralbereiche UVC, UVB, UVA, UVA+, UVBB, VISB und VIS sind wählbar. Die Betriebstemperatur beträgt 0 bis 60 °C.

Der FLT liefert ein Sensorsignal, das ein Messgerät oder eine Anzeige auswertet: das RMD oder RM-12 für Kontrollmessungen und die Einbauanzeige RM-32 für die Dauerüberwachung mit Schaltschwelle und Alarmrelais (0–10-V-Variante). Für die direkte Anbindung an eine SPS ohne Anzeigegerät sind die PLC-Sensoren mit 4–20 mA oder 0–10 V beziehungsweise PLC.D mit RS-485 die passende Wahl.

Der fest verbaute Sensor sieht die Lampe immer aus derselben Position; ein langsamer Rückgang der Bestrahlungsstärke über Wochen zeigt Alterung, ein plötzlicher Abfall nach einer Produktionspause zeigt Belag auf Fenster oder Sensor. Opsytec empfiehlt, den Anfangswert nach Lampenwechsel als 100 % zu dokumentieren und eine Warnschwelle, etwa bei 80 %, in der Auswertung zu hinterlegen. Der Sensor selbst altert typisch unter 3 % pro Jahr und wird alle 12 Monate rekalibriert.

Mit einem fest eingebauten Sensor, der dauerhaft an einer festgelegten Position misst, statt punktuell von Hand. Gemessen wird in der Prozessebene, nicht am freien Strahl; die Inline-Sensoren FLT decken 0 bis 20 W/cm² ab, in Spektralbereichen von UVC mit 200 bis 280 nm bis LUX. Der Wert gilt nur für diese eine Position, und die Einbaulage muss nach jeder Wartung reproduzierbar sein.

Die dauerhafte Messung der UV-Bestrahlungsstärke im laufenden Betrieb an einer fest eingebauten Messstelle und in einem festgelegten Spektralband, etwa UVC mit 200 bis 280 nm. Ein Auswertegerät oder die Steuerung liest die Werte fortlaufend. Der Unterschied zur Prüfmessung liegt im Zweck: Die Prüfmessung qualifiziert die Anlage, das Inline-Monitoring hält den Zustand dazwischen nachvollziehbar. So werden Verschmutzung, Alterung und Lampenausfall sichtbar, bevor sie im Produkt auffallen. Für die absolute Aussage gehört ein rückführbarer Kalibrierschein dazu.

Zuerst wird die Messposition festgelegt: so prozessnah wie möglich, ohne den Prozess zu stören. Der Abstand ist dabei kein Detail – zwischen 13 und 38 mm Abstand liegen messbare Verluste. Zu klären sind außerdem Kühlung, Fenstertransmission, ein Verfahren gegen Verschmutzung und die reproduzierbare Einbaulage nach Wartung. Für engen Bauraum in Bestandsanlagen sind die flachen Inline-Sensoren ausgelegt; das Ausgangssignal richtet sich nach der vorhandenen Steuerung.

Der Kalibrierschein weist die erweiterte Kalibrierunsicherheit mit k = 2 aus; für die Inline-Sensoren FLT liegt sie typisch bei 4,5–6,0 %. Im laufenden Betrieb ist die Messunsicherheit größer, weil spektrale Fehlanpassung an der eingesetzten Quelle, Sensortemperatur, Alterung und Messgeometrie hinzukommen. Wie sich daraus ein Unsicherheitsbudget ergibt, steht unter Messunsicherheit in der UV-Messtechnik.

Bestellnummern, Lieferumfang, Zubehör und Versionen

SpektralbereichBestellnummer
UVA810450
UVB810442
UVC810441
UVBB810440
UVA+810449
VISB810451
LUX810446

Diese Bauart wird direkt am Radiometer RMD betrieben.

BezeichnungWert
Auflösung0,001 mW/cm²
Kabelca.1,5 m, optional bis 5 m

SpektralbereichBestellnummer
UVA810452
UVB810432
UVC810431
UVBB810430
UVA+810439
VISB810453
LUX810436

Diese Bauart liefert ein analoges Signal direkt an die Steuerung.

BezeichnungWert
Betriebsspannung24 V
Stromaufnahme< 15 mA
Ausgangssignal0–10 V
AnschlussKabel (2 m, optional bis 10 m)

BezeichnungBestellnummer
Verlängerung des Sensorkabels920311

Lieferumfang: Sensor FLT und Werkskalibrierschein. Bitte geben Sie Bauart, Spektralbereich und Messbereich bei der Bestellung an.

Anschluss und Aderfarben

Der Inline-Sensor FLT für die SPS wird mit einer Anschlussleitung ohne Steckverbinder geliefert; eine PIN-Belegung entfällt deshalb. Sensoren ab 2025 führen die Aderfarben V2, ältere die Aderfarben V1.

NameAderfarbe V1 (bis 2025)Aderfarbe V2
Masse / Schirm, 0 V DCblaubraun
Versorgung 24 V DCrotweiß
Signal Highgelbschwarz
Signal Lowgrüngrau