LedControl Touch – UV-LED-Steuerung mit Touchdisplay und Modbus
Die LedControl Touch ist eine Steuerung für UV-LED-Flächenstrahler und -Spots mit einem, zwei oder vier LED-Anschlüssen und bis zu 16 Kanälen. Die LED-Leistung lässt sich zwischen 2 % und 100 % dimmen; Timer, Triggereingang und Dauerbetrieb sind je Kanal individuell einstellbar. Bedient wird sie über ein kapazitives Touchdisplay mit 5 oder 7 Zoll, eingebunden wird sie über Modbus (TCP/IP, RS-485) sowie digitale und analoge SPS-Schnittstellen.
Die LedControl Touch ist die konsequente Weiterentwicklung der bewährten LedControl S und bietet höchste Funktionalität bei maximaler Bedienfreundlichkeit. Die Parametrisierung erfolgt intuitiv und ist bei Bedarf passwortgeschützt. Damit lässt sie sich in Labor-, Pharma- und Industrieumgebungen einsetzen und zeichnet Bestrahlungsprotokolle direkt auf.
Für unterschiedliche UVA-Anwendungen stehen die Wellenlängen 365 nm, 385 nm und 395 nm zur Verfügung. Für Klebungen hinter Fensterglas sind z. B. die Wellenlängen 405 nm bis 450 nm verfügbar.
Auf der zu bestrahlenden Oberfläche werden Bestrahlungsstärken von bis zu 2,2 W/cm² erreicht. Diese hohe Bestrahlungsstärke ermöglicht kurze Bearbeitungszeiten.
Für Desinfektionsanwendungen führen wir auch UVB- und UVC-LED-Module mit 265 nm, 272 nm, 275 nm und 280 nm. Fragen Sie uns!
Alle LED-Wellenlängen sind in drei unterschiedlichen Leuchtflächen erhältlich, die von 30 × 30 mm bis hin zu 100 × 200 mm reichen. Durch den modularen Aufbau können an die LedControl Touch unterschiedliche UV-LED-Köpfe angeschlossen werden.
Ein groß dimensionierter Lüfter gewährleistet eine geräuscharme, stabile Kühlung mit minimaler thermischer Drift. Für sicherheitskritische Anwendungen steht die Option PLready gemäß EN ISO 13849-1 zur Verfügung.
Als UV-LED-Steuerung übernimmt die LedControl Touch damit Leistung, Timing und Überwachung der angeschlossenen Strahler in einem Gerät.
3D-Berechnungstool für individuelle Auslegungen
Bestrahlungsstärke am Bauteil berechnen – auch mit STEP-Daten, kostenfrei im Browser.
Bestrahlungsstärke der angeschlossenen UV-LED-Strahler berechnen
Die LedControl Touch dimmt jeden Kanal zwischen 2 und 100 % – welche Bestrahlungsstärke daraus am Bauteil wird, berechnet der UV-LED 3D Bestrahlungsstärke-Rechner. Er bildet die angeschlossenen Strahler als Array ab und zeigt Bestrahlungsstärke und Homogenität für den gewählten Arbeitsabstand, auch auf importierten 3D-Objekten.
| 5 mm Abstand | 1,6 W/cm² |
| 10 mm Abstand | 1,5 W/cm² |
| 15 mm Abstand | 1,45 W/cm² |
| 20 mm Abstand | 1,40 W/cm² |
| 30 mm Abstand | 1,35 W/cm² |
Gemessen mittig unter UV-LED-Modul M, Wellenlänge 385 nm, Leistung 100 %, Bezug: Modulunterkante
| Wellenlänge | Bestrahlungsstärke |
|---|---|
| 265 bis 285 nm | 100 mW/cm² |
| 365 nm | 1250 mW/cm² |
| 385 nm | 1600 mW/cm² |
| 395 nm | 1600 mW/cm² |
| 405 nm | 1600 mW/cm² |
| 450 nm | 2200 mW/cm² |
| Wellenlänge UVA und VIS | 365, 385, 395, 405, 450 nm |
| Wellenlänge UVB und UVC | 265, 272, 275, 280 nm |
| Peakwellenlänge | ± 5 nm |
| Emission, FWHM | 10–20 nm |
| Gleichmäßigkeit | > 90 %, mittig, 10 mm Abstand, abfallend zum Rand (s. Abb.) |
| Kühlung | Luftkühlung |
| Kabellänge | 3 m, optional bis 10 m |
| Anschluss Typ 1 | RJ45 |
| Anschluss Typ 2 | DC |
| Klassifizierung | Risikogruppe 3 nach DIN EN 62471:2009-03 |
| Betriebstemperatur | 5 bis 40 °C |
| Lagertemperatur | -10 bis 60 °C |
| Luftfeuchtigkeit | unter 80 %, nicht kondensierend |
| Lichtaustrittsöffnung | 100 × 100 mm |
| Maße | 135 × 135 × 145 mm |
| Leistung (el.) | 500 W |
| Anschlüsse | 1 x RJ45 (Steuerung), 1 x DC-Leistung |
| Lichtaustrittsöffnung | 200 × 100 mm |
| Maße | 267 × 135 × 145 mm |
| Leistung (el.) | 1000 W |
| Anschlüsse | 1 x RJ45 (Steuerung), 1 x DC-Leistung |
| Lichtaustrittsöffnung | 30 × 30 mm |
| Maße | 70 × 70 × 85 mm |
| Leistung (el.) | 50 W |
| Anschlüsse | RJ45 (Steuerung & Leistung) |
Spektren der UV-LED-Strahler an der LedControl Touch
Mit bis zu 16 Kanälen lassen sich an der LedControl Touch mehrere Wellenlängen nicht nur kombinieren, sondern im Ablauf staffeln: erst mit einer Wellenlänge anfixieren, dann mit der zweiten durchhärten. Die erste Abbildung zeigt die UVA- und blauen Bänder, die zweite die kundenspezifischen UVC-Module zwischen 265 und 280 nm. Jeder Kanal wird einzeln zwischen 2 und 100 % gedimmt; das Verhältnis der Wellenlängen zueinander ist damit frei einstellbar.
Anwendungen der UVA-LEDs, UVB- und UVC-LEDs mit der LedControl Touch
- Automatisiertes UV-Härten und UV-Kleben
- IC-Verkapselung
- Versiegeln und Vergießen
- Riss-/Lecksuche mit Fluoreszenzmarkern
- Oberflächeninspektion
Remote-Steuerung der LedControl Touch
Die LedControl Touch kann über die rückseitige Programmierschnittstelle (USB oder RS485) oder optional per Netzwerkschnittstelle gesteuert werden. Die Kommunikation erfolgt über Modbus RTU oder wahlweise als ASCII-Kommunikation mit und ohne Checksumme (CRC).
Modbus RTU (Remote Terminal Unit) ist ein serielles Kommunikationsprotokoll, das in der industriellen Automatisierung zur Verbindung von elektronischen Geräten wie Sensoren, Aktoren, SPS (speicherprogrammierbare Steuerungen) und Messinstrumenten eingesetzt wird. Modbus RTU basiert auf einem Master-Slave-Prinzip.
Aufbau: Adresse + Funktionscode + Datenfeld + CRC
Die Adresse gibt an, welches Slave-Gerät angesprochen wird. Der Funktionscode definiert, welche Operation durchgeführt werden soll (z. B. Lesen oder Schreiben). Das Datenfeld beinhaltet z. B. Registeradressen und -werte.
Die ASCII-Kommunikation wird nachfolgend am Beispiel „Einschalten“ dargestellt:
• Steuerung sendet: LOnOff:1!
• LedControl antwortet: LOnOff: 1 (CRC-16)
Jeder Kanal kann individuell gesteuert werden. Die LedControl sendet nur nach Aufforderung durch die Steuerung.
Remote-Steuerung im Detail
Ein Modbus-Telegramm besteht aus Adresse, Funktionscode, Datenfeld und CRC. Die Adresse gibt an, welches Slave-Gerät angesprochen wird, der Funktionscode bestimmt die Operation - etwa Lesen oder Schreiben -, und das Datenfeld enthält Registeradressen und -werte. Eine Auswahl der Register:
| Adresse | Typ | Beschreibung |
|---|---|---|
| 4 | Bestrahlungszeit (Minuten) | |
| 5 | Bestrahlungszeit (Sekunden) | |
| 14 | UINT16 | ENABLE-Status |
| 104/105 | FLOAT | Dimmung LED 1 (Byte High/Low) |
| 204/205 | FLOAT | Dimmung LED 2 (Byte High/Low) |
Modbus TCP ist die Erweiterung des Protokolls für die Kommunikation über Ethernet-Netzwerke. Dafür gibt es die Option LAN- und Web-Interface, die die RS485-Schnittstelle ersetzt.
Neben Modbus lässt sich die LedControl Touch mit kurzen ASCII-Befehlen steuern. Eine Auswahl:
| Befehl | Bedeutung |
|---|---|
| GetLCNbHeads | Anfrage der verbundenen Kanäle |
| SetLCMasterDim 033.7 | Leistung einstellen, alle Kanäle |
| GetLCSerial | Anfrage der Seriennummer |
Die Test- und Kontrollsoftware zeigt die Kanäle mit Intensität und Status, schaltet sie einzeln, stellt Timer und Presets ein und protokolliert die Kommunikation mit dem Gerät.

Ausführungen der LedControl Touch
| Ausführung | LED-Anschlüsse | Abmessungen |
|---|---|---|
| LedControl Touch S | 1 für LED XS | 251 × 100 × 185 mm |
| LedControl Touch 4S | 4 für LED XS | 357 × 144 × 304 mm |
| LedControl Touch L | 1 für LED M oder L | 357 × 144 × 304 mm |
| LedControl Touch 2L | 2 für LED M oder L | 357 × 144 × 304 mm |
Technische Daten LedControl Touch
| LED-Anschlüsse | 1, 2 oder 4 |
| Funktionen | Dimmung 2–100 %, individuell; Timer und Dauerbetrieb |
| Display | kapazitives Touchdisplay, 5“ WVGA / 7“ WVGA |
| Anschlüsse | Enable |
| SPS-Anschlüsse | Dimmung (0–10 V) und Trigger (EIN/AUS), gemeinsam, galvanisch getrennt |
| Signale, SPS | 24 V, max. 5 mA |
| Programmierschnittstelle | RS485, USB |
| Speicherschnittstelle | 1 x USB-Stick (bis 32 GB) |
| LAN / Webinterface | optional (ersetzt RS485) |
| Befehlssatz | Modbus RTU / ASCII |
| Sicherheitsüberwachung | Übertemperatur, LED N.C., LED-Fehler / Treiberfehler |
| Kühlung | Luftkühlung |
| Betriebstemperatur | 5 bis 40 °C |
| Lagertemperatur | -10 bis 60 °C |
| Luftfeuchtigkeit | unter 80 %, nicht kondensierend |
| Leistung (el.) | typabhängig, 100 W – 6500 W |
| Netzanschluss < 2500 W | 100–240 V, 50/60 Hz |
| Netzanschluss > 2500 W | 3 × 340-550 VAC, 50/60 Hz |
Gleichmäßigkeit und Überwachung der Bestrahlung
Ein Abstand von 10 bis 20 mm zwischen LED-Modul und Zieloberfläche gewährleistet eine besonders hohe Gleichmäßigkeit der Bestrahlung. Zur Optimierung der Homogenität empfiehlt es sich, die Leuchtfläche etwa 10 bis 20 mm größer als die zu bestrahlende Fläche zu wählen. Bei geringeren Anforderungen an die Gleichmäßigkeit lässt sich der Abstand erhöhen, wodurch eine größere Fläche ausgeleuchtet wird.

Das Diagramm zeigt die relative Bestrahlungsstärke entlang der X-Achse für Abstände von 10 bis 100 mm; grau hinterlegt ist die Lichtaustrittsöffnung. Im Nennabstand bleibt das Profil über der Leuchtfläche flach und fällt an deren Rand ab; mit größerem Abstand wird es breiter und niedriger. Es sind orientierende Werte – sie hängen von Baugröße, Wellenlänge und Abstand ab.
Für die Überwachung von UV-LEDs empfehlen wir unsere kalibrierten UVA+ Sensoren. Sie sind als SPS-Sensoren und für unsere Handradiometer wie das RMD verfügbar.

Für hohe Bestrahlungsstärken und hohe Temperaturen gibt es die XT-Sensoren.

UVB- und UVC-LED-Module
Die neueste Generation von UVB- und UVC-LEDs zeichnet sich durch deutlich gesteigerte Effizienz und verbesserte Betriebsstabilität gegenüber früheren Typen aus. Fortschritte in Kühltechnik, Halbleiterarchitektur und optischer Auskopplung haben zu längerer Lebensdauer und besserer Energieausbeute geführt. Trotz weiterhin geringerer Effizienz und Leistung gegenüber UVA-LEDs haben UVB- und UVC-LEDs technologisch deutlich aufgeschlossen.
Mit der UV-LED iSFL bieten wir erstmals Hochleistungs-UVA und gleichzeitig neue UVB- und UVC-LEDs an. Für Desinfektionsanwendungen führen wir die Wellenlängen 265, 272, 275 und 280 nm; zwischen 265 nm und 285 nm erreichen die Module eine Bestrahlungsstärke von 100 mW/cm². Fragen Sie uns nach der Wellenlänge, die zu Ihrer Anwendung passt.
Die Sicherheitsoption PLready
Um Maschinen sicher zu gestalten und die Anforderungen der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG zu erfüllen, sind Sicherheitsfunktionen in den Steuerungen nötig. Üblicherweise wird für jede Sicherheitsfunktion der erforderliche Performance Level PLr bestimmt. Genau hier beginnt bei UV-Anlagen die erste Schwierigkeit: Schwere der Verletzung, Häufigkeit und Dauer der Exposition und die Vermeidung der UV-Gefährdung müssen bestimmt werden.
Kurzfristig führt die UV-Exposition der Haut zu Erythemen, Elastose und Hautkrebs; die Exposition des Auges kann zu Photokeratitis, Konjunktivitis und Kataraktogenese führen. Hautkrebs ist dabei eine schwere, in der Regel irreversible Verletzung.
Die Richtlinie 2006/25/EG „künstliche optische Strahlung“ erlaubt eine regelmäßige Exposition bis zu einem Tagesexpositionslimit von 30 J/m². Die Schwere der Verletzung lässt sich also über Dauer und Intensität der Exposition mindern, ohne eine absolute Null-Exposition einhalten zu müssen: bei Einhaltung des Grenzwertes ist zu erwarten, dass gesunde, erwachsene Personen wiederholt ohne akute schädliche Wirkungen exponiert werden können. Im Fehlerfall kann es bei kurzer Exposition zu einer reversiblen Verletzung wie einem leichten Erythem kommen. Die Abgrenzung ist aber nicht sicher, Maßnahmen und Sicherheitsfunktionen sind in jedem Fall nötig.
An bestehenden Anlagen lässt sich messen; in der Planungsphase ist das nicht oder nur mit zusätzlichem Aufwand möglich, weshalb oft ein höherer PLr gefordert wird. Genau dafür sind die LedControl Touch und die Option PLready gedacht – schon in der Planung.
Die Sicherheitsoption PLready ist geeignet bis PL-Kategorie 4 nach EN ISO 13849-1 und SIL 3 nach EN 62061, wenn Querschlüsse in der Ansteuerung zum LED-Modul sowie im Sensorkreis ausgeschlossen werden können.
Sie arbeitet mit einer Sicherheitskleinspannung (SELV) von 48 VDC, die durch eine externe Schaltung sicher getrennt wird und im Fehlerfall die LED-Module komplett ausschalten kann.
Die optionale Abschaltung für den Performance Level trennt die LED-Module über einen externen Kontakt:

Eine zweikanalige Schutztürüberwachung mit automatischem Start zeigt das folgende Beispiel. Vorteilhaft gegenüber der einfachen Trennung der DC-Spannungen ist die Überwachung der externen Schütze. Das Beispiel ist geeignet bis Kategorie 4, PL e (EN ISO 13849-1) oder SIL 3 (EN 62061), wenn Querschlüsse in der Ansteuerung zum Aktor sowie im Sensorkreis ausgeschlossen werden können.

Sicherheitshinweise
Das Gerät emittiert UV-Strahlung und blaues Licht. UV-Strahlung ist unsichtbar. Das eventuell sichtbare Licht ist nur Lumineszenz, die von der Strahlung angeregt wird; sie ist meist deutlich schwächer als die anregende UV-Strahlung. Die Bestrahlungsstärke des Geräts ist mehrere hundertmal stärker als die von Sonnenlicht.
UV-Strahlung kann grauen Star in der Augenlinse und Netzhautentzündungen hervorrufen. Tragen Sie beim Betrieb immer eine geeignete UV-Schutzbrille. UV-A ruft außerdem Hautverfärbungen und Hautalterung hervor; verwenden Sie geeignete Kleidung, Handschuhe und weitere persönliche Schutzausrüstung – abhängig von der Bestrahlungsdosis.
Die Geräte sind nach DIN EN 62471:2009-03 „Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen“ ausgelegt und klassifiziert; die UV-LED-Module fallen in die Risikogruppe 3. Blicken Sie nicht in die LED und setzen Sie die Haut nicht dauerhaft der UV-Strahlung aus.
Bei der Einrichtung von UV-Arbeitsplätzen und der Risikobewertung nach DIN EN 14255:2005 unterstützen wir Sie gern.
Bestellnummern, Lieferumfang, Zubehör und Versionen
| Ausführung | Bestellnummer |
|---|---|
| LedControl Touch S | 200001 |
| LedControl Touch 4S | 200004 |
| LedControl Touch L | 200011 |
| LedControl Touch 2L | 200012 |
Vier vorkonfigurierte Ausführungen: S für ein Modul, 4S für vier, L für ein großes Modul, 2L für zwei. Kundenspezifische Ausführungen auf Anfrage.
Lieferumfang: das iSFL-UV-LED-Modul, die LedControl Touch, ein Kabel von 3 bis 10 m und die Anleitung. Bitte geben Sie Wellenlänge und Optionen bei der Bestellung an.
| Baugröße und Spektralbereich | Bestellnummer |
|---|---|
| UV-LED iSFL XS UVA/VIS | 200005 |
| UV-LED iSFL XS UVB/UVC | 200015 |
| UV-LED iSFL M UVA/VIS | 200006 |
| UV-LED iSFL M UVB/UVC | 200016 |
| UV-LED iSFL L UVA/VIS | 200007 |
| UV-LED iSFL L UVB/UVC | 200017 |
Die Module gibt es in den Baugrößen XS, M und L, jeweils für UVA/VIS oder für UVB/UVC.
| Wellenlänge | Spektralbereich |
|---|---|
| 365 nm | UVA/VIS |
| 385 nm | UVA/VIS |
| 395 nm | UVA/VIS |
| 405 nm | UVA/VIS |
| 450 nm | UVA/VIS |
| 265 nm | UVB/UVC |
| 272 nm | UVB/UVC |
| 275 nm | UVB/UVC |
| 280 nm | UVB/UVC |
Bitte geben Sie die gewünschte Wellenlänge bei der Bestellung an; sie steht nicht in der Bestellnummer. Die Peakwellenlänge liegt innerhalb von ± 5 nm.
| Option | Bestellnummer |
|---|---|
| Test- und Kontrollsoftware | 860609-SW |
| LAN / Web-Interface | 200020 |
| Sicherheitsoption PLready | 860609PL |
Das LAN- und Web-Interface ersetzt die RS485-Schnittstelle; gesteuert wird wahlweise über LAN, Modbus RTU oder als ASCII-Kommunikation.
| Bezeichnung | Bestellnummer |
|---|---|
| UV-Schutzbrille | 918800 |
| Fußschalter | 860611 |
| Wandhalter für LedControl | 860609-WA |
Die UV-Schutzbrille schützt Augen und Umgebung vor Streustrahlung; die Strahler sind nach DIN EN 62471 in Risikogruppe 3 eingestuft.
Funktionen der UVA-, UVB- und UVC-LED-Serien und LedControl Touch im Detail
Die LedControl Touch wird durch einen hochauflösenden kapazitiven Touchscreen bedient. Ein leistungsstarker ARM-Cortex-Prozessor sichert Langlebigkeit und Remoteupdatefähigkeit. So können neue Funktionen
direkt vor Ort aufgespielt werden. Die LedControl Touch und die PC-Software sind Windows-11-kompatibel. Die volldigitale Schnittstelle kommuniziert über USB mit dem PC.
Die Parametrisierung erfolgt intuitiv und ist passwortgeschützt. Die LedControl Touch lässt sich problemlos in Labor-, Pharma- und Industrieumgebungen einsetzen. Die LedControl Touch zeichnet Bestrahlungsprotokolle direkt auf einen USB-Stick auf.
Über die SPS-Schnittstelle kann die LED-Leistung
(0–10 V) eingestellt, die LEDs ein-/ausgeschaltet werden (Trigger IN 24V) und der Status (Trigger OUT 24V und Fehlerstatus) abgefragt werden. Diese SPS-Schnittstelle eignet sich für die einfache Anlagenintegration durch robuste, analoge Signale. Weitere Möglichkeiten bietet die digitale Steuerung.
Die LedControl S ist der Vorgänger der LedControl Touch. Die Unterschiede im Detail sind:
| LedControl S | LedControl Touch | |
|---|---|---|
| Mehrkanalsteuerung | bis zu 5 Kanäle | bis zu 16 Kanäle |
| Display | graphisch, 128 × 64 px | kapazitives Touchdisplay |
| Zugriffsrechte für Benutzer (Admin, Operator) | - | Ja |
| Dimmung, Timer, Dauerbetrieb | Ja | Ja |
| Interlock | Ja | Ja |
| Trigger | optional | Ja |
| Dimmung (0–10 V) | optional | Ja |
| Programmierschnittstelle | optional | Ja |
| LAN / Webinterface | - | optional |
| MODBUS RTU | - | Ja |
| ASCII Steuerung | optional | Ja |
| RS485 | optional | Ja |
| USB | optional | Ja |
| Integrierter Temperatursensor | Ja | Ja |
| LED-Fehler / Treiberfehler | - | Ja |
| Echtzeituhr | - | Ja |
| Screenshots auf USB-Stick speicherbar | - | Ja |
| Einfache Firmware-Upgrades | - | Ja |