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UVx-SE – wasserdichter UV-Sensor bis 10 bar, CIP-tauglich

Der wasserdichte Sensor UVx-SE ist ein präziser Messkopf für die Messung der UV-Bestrahlungsstärke in nassgereinigten Produktionsanlagen. Die Sensoren sind rückführbar auf die PTB kalibriert und können dennoch einem Druck bis zu 10 bar ausgesetzt werden. Erhältlich sind sieben Spektralbereiche und zwei Messbereiche bis 0–200 mW/cm²; bei 24 V Versorgungsspannung liefert der Sensor wahlweise 0–10 V oder 4–20 mA an SPS oder Anzeigeeinheit.

Die integrierte Elektronik erzeugt eine Signalspannung, welche dann störungsarm zur SPS oder Anzeigeeinheit übertragen wird.

Der Sensor UVx-SE kann z. B. an dem Einbaumessgerät RM-32 zur kontinuierlichen radiometrischen Überwachung von UV-Anlagen eingesetzt werden. Das RM-32 zeigt die Bestrahlungsstärke auf einer 3½-stelligen Digitalanzeige an und gibt über zwei Relaiskontakte Warn- und Alarmsignale aus. USB- oder RS-232-Anschlüsse sind optional verfügbar.

Gehäuse und Fenster halten Reinigungsmittel, Temperaturwechsel und Druck stand – der UVx-SE ist damit CIP-tauglich und kann bei der Nassreinigung in der Anlage bleiben.

ProduktartUV-Sensor: Wasserdichter Sensor für Mitteldrucklampen und CIP-Umgebungen in sieben Spektralbereichen
SpektralbereichUVC 200–280 nm, UVB 280–315 nm, UVA 315–400 nm, UVA+ 330–455 nm, UVBB 230–400 nm, VISB 400–480 nm, LUX 380–780 nm
Messbereich0–200 mW/cm²; 0–20 mW/cm²
Kalibrierunsicherheit (typ.)4,5–6,0 % (k = 2)
Ausgang / SchnittstelleAnschluss: G 3/4“; Ausgangssignal: 0–10 V oder 4–20 mA
Zeitauflösunganaloges Sensorsignal, durch das Messgerät bestimmt
KalibrierungWerkskalibrierung, rekalibrierbar
Normen / Richtlinienkeine produktspezifische Norm; Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 möglich
Geeignet fürWasser- und Umwelttechnik; UV-Desinfektion; UV-Härtung und Photopolymerisation; Verpackung und Abfülltechnik
Nicht geeignet fürspektral aufgelöste Messung (Peakwellenlänge, Bandbreite); Bestrahlungsstärken über 200 mW/cm² (Standardbereich); Sensortemperaturen über 60 °C; Dosismessung ohne Messgerät oder Steuerung
DatenblattversionRev. 2026-09-08 (d_wasserdichter-sensor-uvx-se.pdf)

Die oben genannte Kalibrierunsicherheit ist die erweiterte Unsicherheit der Kalibrierung (k = 2, Vertrauensniveau rund 95 %) und gilt für die Kalibrierquelle und die Kalibrierbedingungen. Die Messunsicherheit im Einsatz ist größer: Hinzu kommen die spektrale Fehlanpassung an der eingesetzten Quelle, die Sensortemperatur, die Alterung seit der Kalibrierung sowie Abstand und Ausrichtung zur Quelle. Wie sich daraus ein Unsicherheitsbudget ergibt, steht unter Messunsicherheit in der UV-Messtechnik.

UVx-SE als 3D-Modell ansehen

Den druckwasserfesten Sensor von allen Seiten betrachten, drehen und zoomen – direkt im Browser.

Der UVx-SE lässt sich im 3D-Produktviewer von allen Seiten betrachten – originalgetreu aus den CAD-Konstruktionsdaten. Weil der UVx-SE bis 10 bar in nassgereinigten Anlagen sitzt, sind Dichtfläche, Fensterlage und Steckerausführung die Maße, auf die es bei der Einbauplanung ankommt.

Technische Daten Sensor UVx-SE

Messbereich (Standard) 0–200 mW/cm²
Messbereich (Option 2) 0–20 mW/cm²
Anschluss G 3/4“
Abmessungen siehe Zeichnung
Material, Gehäuse Edelstahl
Gewicht ca. 420 g
Druckwasserfest bis 10 bar
Versorgungsspannung 24 V
Stromaufnahme <15 mA
Ausgangssignal 0–10 V oder 4–20 mA
Betriebstemperatur 0 bis 60 °C
Lagertemperatur -10 bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit < 80 %, nicht kondensierend
Sensorkabel 2 m – 10 m
Rundsteckverbindung M12 (5-polig)

UVC200–280 nm
UVB280–315 nm
UVA315–400 nm
UVA+330–455 nm
UVBB230–400 nm
VISB400–480 nm
LUX380–780 nm, V(λ)

Häufige Fragen: UVx-SE

Der UVx-SE ist der wasserdichte Sensor für Mitteldrucklampen und für Anlagen, in denen nicht nur UVC gemessen wird: Er ist in den sieben Spektralbereichen UVC, UVB, UVA, UVA+, UVBB, VISB und LUX erhältlich. Der UVC-SE dagegen ist auf die 253,7-nm-Linie der Niederdrucklampe spezialisiert. Beide haben ein druckwasserfestes Gehäuse und einen integrierten Verstärker mit 4–20 mA oder 0–10 V.

Standard ist 0–200 mW/cm²; als Option 2 gibt es 0–20 mW/cm² für schwache Quellen oder große Abstände. Der Endwert des Bereichs entspricht 20 mA beziehungsweise 10 V am Ausgang. Für Mitteldrucklampen in Wasserbehandlungsanlagen liegt der Betriebswert am Sensor typischerweise im Bereich einiger 10 mW/cm², sodass der Standardbereich ausreicht; bei Messfenstern mit großem Abstand ist die empfindliche Option sinnvoll.

Ja, das Gehäuse ist für Nassreinigung und Dauerkontakt mit Flüssigkeit ausgelegt; das Edelstahlgehäuse ist bis 10 bar druckwasserfest, die zulässige Betriebstemperatur beträgt 0 bis 60 °C. Reinigungsmittel dürfen das Quarzfenster nicht anätzen; nach aggressiven Medien sollte die Transmission des Fensters kontrolliert werden. Für die Auswertung eignen sich die SPS über 4–20 mA oder die Einbauanzeige RM-32 mit Alarmrelais.

Der Kalibrierschein weist die erweiterte Kalibrierunsicherheit mit k = 2 aus; für den UVx-SE liegt sie typisch bei 4,5–6,0 %. Im laufenden Betrieb ist die Messunsicherheit größer, weil spektrale Fehlanpassung an der eingesetzten Quelle, Sensortemperatur, Alterung und Messgeometrie hinzukommen. Wie sich daraus ein Unsicherheitsbudget ergibt, steht unter Messunsicherheit in der UV-Messtechnik.

Bestellnummern, Lieferumfang, Zubehör und Versionen

AusgangssignalBestellnummer
UVx-SE, 0–10 V810382
UVx-SE, 4–20 mA810383

Lieferumfang: Sensor UVx-SE, Schutzkappe und Werkskalibrierschein. Bitte geben Sie den gewünschten Spektralbereich und Messbereich bei der Bestellung an.

LängeBestellnummer
Anschlussleitung, 2 m920310
Anschlussleitung, 5 m920310-5
Anschlussleitung, 10 m920310-10

LängeBestellnummer
Anschlussleitung, 2 m920310-I
Anschlussleitung, 5 m920310-I5
Anschlussleitung, 10 m920310-I10

BezeichnungBestellnummer
Online-Monitor RM-32670029

Der UVx-SE lässt sich am Einbaumessgerät RM-32 betreiben: Es zeigt die Bestrahlungsstärke auf einer 3½-stelligen Digitalanzeige an und gibt über zwei Relaiskontakte Warn- und Alarmsignale aus.

Anschluss und PIN-Belegung

NameAderfarbeAnschluss-PIN
Masse / SchirmbraunPIN 1
Versorgung 24 V DCweißPIN 2
nicht belegt–PIN 3
Signal High 0 – 10 V DCschwarzPIN 4
Signal LowgrauPIN 5

Bei Ausführungen mit offenem Kabelende entfällt der Steckverbinder; die Aderfarben bleiben dieselben.

NameAderfarbeAnschluss-PIN
Versorgung 24 V DCbraunPIN 1
Versorgung 24 V DCweißPIN 2
Masse / SchirmblauPIN 3
Masse / SchirmschwarzPIN 4
nicht belegt–PIN 5

Der Sensor liegt in der Stromschleife: PIN 1 und PIN 2 führen die Versorgung, PIN 3 und PIN 4 die Rückleitung. Das Messgerät oder der SPS-Eingang wird in die Rückleitung geschaltet und misst den Schleifenstrom. Bei Ausführungen mit offenem Kabelende entfällt der Steckverbinder; die Aderfarben bleiben dieselben.

Anschlussplan eines UV-Sensors mit Stromausgang 4 – 20 mA: Versorgung an PIN 1 und PIN 2, Rückleitung über PIN 3 und PIN 4 durch das Messgerät.

Anschluss in der Stromschleife, Versorgung 7,5 V bis 36 V DC.

Die Anschlussleitungen sind mit M12-Buchse oder mit M12-Stecker erhältlich. Beide Polbilder zeigen die Steckseite; die Kontakte liegen deshalb spiegelbildlich zueinander. Die Codiernut gibt die Lage vor.

Polbild der M12-Buchse, 5-polig, Blick auf die Steckseite, mit den Aderfarben braun, weiß, blau, schwarz und grau.

M12-Buchse, 5-polig – Blick auf die Steckseite.

Polbild des M12-Steckers, 5-polig, Blick auf die Steckseite, mit den Aderfarben braun, weiß, blau, schwarz und grau.

M12-Stecker, 5-polig – Blick auf die Steckseite.