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DAkkS-akkreditiertes

Kalibrierlabor für UV- und Lichtmesstechnik

Das Kalibrierlabor der Opsytec Dr. Gröbel GmbH kalibriert Radiometer und UV-Sensoren auf Bestrahlungsstärke im Spektralbereich 200 nm bis 1000 nm, bei Bestrahlungsstärken von 0,2 µW/cm² bis über 10 W/cm² und mit einer Messunsicherheit ≥ 2,8 %. Ein zweites, ebenfalls von der DAkkS nach ISO/IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor prüft Spektralradiometer, Lampen und LED-Systeme und klassifiziert die photobiologische Sicherheit nach IEC 62471-6:2022.

In unserem akkreditierten Kalibrierlabor sind folgende Kalibrierungen möglich:

  • Akkreditierte Kalibrierung von Sensoren und Radiometern auf Bestrahlungsstärke im Spektralbereich 200 nm bis 1000 nm
  • Bestrahlungsstärke beim Kalibrieren: 0,2 µW/cm² bis > 10 W/cm²
  • Unsicherheit der Kalibrierung ≥ 2,8 %. Die Messunsicherheit hängt auch von der Verwendung des Gerätes und insbesondere von dem gemessenen Spektrum ab.
  • Bitte informieren Sie uns daher, welche Lampe für die Kalibrierung verwendet werden soll. Alternativ nutzen wir für Sie die aufgrund unserer Erfahrung vorgehaltenen Standard-Kalibrierlampen.
  • Den Akkreditierungsumfang finden Sie in der Anlage zur Akkreditierung des Kalibrierlabors.
  • Leistungsangebot des akkreditierten Kalibrierlabors: 
    (Download als PDF mit Detailinformation):
    • Kalibrierung von Referenzradiometern gemäß ASTM G130-12(2020)
    • Kalibrierung von Radiometern mit künstlichen Quellen in Anlehnung an ASTM E824-26 und G130-12(2020)

Optionale Linearitätsprüfung über mehrere Größenordnungen

Ergänzend zur Kalibrierung bieten wir eine Linearitätsprüfung über mehrere Größenordnungen an. Die zusätzliche Prüfung erfolgt nach dem Quellenadditionsverfahren gemäß DIN 19294-3:2020-08.

Bei der regulären Kalibrierung wird die Geräteempfindlichkeit anhand definierter Kalibrierpunkte bestimmt. Dabei wird vorausgesetzt, dass zwischen dem Messsignal des Radiometers beziehungsweise UV-Sensors und der einfallenden Bestrahlungsstärke ein linearer Zusammenhang besteht.

Die optionale Linearitätsprüfung überprüft diese Annahme über einen erweiterten Dynamikbereich. Hierzu wird das Ansprechverhalten bei Bestrahlungsstärken aus unterschiedlichen Größenordnungen untersucht. Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob die ermittelte Geräteempfindlichkeit beziehungsweise der Kalibrierfaktor auch bei deutlich höheren oder niedrigeren Bestrahlungsstärken gültig bleibt.

Der zu untersuchende Bereich und die relevanten Größenordnungen der Bestrahlungsstärke können individuell festgelegt werden. Technisch bedingt lassen sich die Prüfpunkte nicht immer exakt einstellen, da viele UV-Strahlungsquellen nicht gedimmt werden können, ohne gleichzeitig deren spektrale Eigenschaften zu verändern.

Die Linearitätsprüfung nach DIN 19294-3:2020-08 ist eine zusätzliche Option zur Kalibrierung.

 

In unserem akkreditierten Prüflabor sind folgende Prüfungen möglich:

  • Akkreditierte Messung der Bestrahlungsstärke von Lampen, LEDs oder Strahlern im Spektralbereich 200 nm bis 1000 nm
  • Akkreditierte Prüfung (der Kalibrierung) von Spektrometern und Spektralradiometern.
  • Es wird eine Werkskalibrierung durchgeführt und diese und weitere Eigenschaften der Geräte im Prüflabor geprüft.
  • Die Kalibrierung bieten wir getrennt als Werkskalibrierung an.
  • Den Akkreditierungsumfang finden Sie in der Anlage zur Akkreditierung des Prüflabors.
  • Leistungsangebot des akkreditierten Prüflabors:
     (Download als PDF mit Detailinformation):
    • Prüfung der Kalibrierung von Spektralradiometern gemäß ASTM G138-12(2020)e1
    • Prüfung der photobiologischen Sicherheit von Lampen und Lampensystemen – ultraviolette Lampenprodukte – gemäß IEC 62471-6:2022.
      Prüfung der spektralen Bestrahlungsstärke einer Lampe gemäß CIE 250:2022.

Im Zuge unserer Akkreditierung ist es erforderlich, den Vorgaben des Regelwerks EA-3/01 M:2021 zu entsprechen. Aus diesem Grund wird bei Auftragserteilung um die eindeutige Angabe gebeten, ob eine Herstellerkalibrierung bzw. Herstellerprüfung innerhalb unseres nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifizierten Qualitätsmanagementsystems oder eine DAkkS-akkreditierte Kalibrierung bzw. Prüfung gemäß ISO/IEC 17025 gewünscht wird. DIN EN ISO 9001 ist dabei eine Norm für Qualitätsmanagementsysteme und keine Kalibriernorm. Bei der Herstellerkalibrierung ist zu beachten, dass der ausgestellte Kalibrierschein nicht den Anforderungen der EA MLA genügt.

Die Akkreditierung ist als Nachweis zum Beispiel für die IATF 16949 in folgenden Bereichen geeignet:

  • Kalibrierung von UV-Metern und UV-Sensoren, die z. B. in der Fertigung eingesetzt werden
  • Kalibrierung von UV-Metern und UV-Sensoren, die z. B. in der künstlichen Alterung/Bestrahlung eingesetzt werden
  • Kalibrierung von UV PROBE 300MM und 150/200MM, die ehemals von der Firma AXCELIS hergestellt wurden und in der Halbleiterindustrie zur Messung und Überwachung der UV-Belichtung während des Lithographieprozesses verwendet werden.
  • Kalibrierung von G&R Labs UV-Sensoren
  • Prüfung von Spektrometern zur Bestimmung lichttechnischer Größen

Hinweis: Die IATF 16949:2016 fordert für externe Kalibrier- und Prüflabore eine Akkreditierung nach ISO/IEC 17025. Da wir auch die meisten der genannten Fremdgeräte kalibrieren, entfallen aufwendige Audits beim Gerätehersteller.

In unserem UV-Labor sind weitere Messungen und Werkskalibrierungen möglich.

Kalibrierung anfragen

Radiometer, UV-Sensor oder Spektralradiometer, eigenes Gerät oder Fremdgerät: Unsere Kalibrieranfrage fragt Schritt für Schritt alles ab, was wir für ein Angebot brauchen, und erklärt jeden Punkt.

Zur Kalibrieranfrage

Häufige Fragen zur Kalibrierung

Wann ist eine akkreditierte Kalibrierung erforderlich?
Immer dann, wenn die Rückführbarkeit gegenüber Dritten nachgewiesen werden muss: bei Referenz- und Normalgeräten, an denen die Werksgeräte abgeglichen werden; wenn eine Norm, ein Kunde oder ein Auditor sie fordert; und bei Konformitätsaussagen zu Grenzwerten, für die eine Entscheidungsregel vereinbart sein muss – die Opsytec wendet dafür ILAC-G8:09/2019 4.2.1 an. Für die reine Prozessüberwachung im Haus genügt häufig eine rückführbare Werkskalibrierung, sofern ein akkreditiert kalibriertes Normal im Haus steht. Das DAkkS-akkreditierte Kalibrierlabor der Opsytec (K-20284-01-00) kalibriert Radiometer und UV-Sensoren auf Bestrahlungsstärke im Bereich 200 nm bis 1000 nm, von 0,2 µW/cm² bis über 10 W/cm², mit einer Messunsicherheit ≥ 2,8 %.

Was unterscheidet Werks- und DAkkS-Kalibrierung?
Die Werkskalibrierung erfolgt im nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifizierten Qualitätsmanagementsystem des Herstellers. Die ISO 9001 ist allerdings eine Norm für Qualitätsmanagementsysteme und keine Kalibriernorm – der Werkskalibrierschein genügt deshalb nicht den Anforderungen der EA MLA. Die DAkkS-akkreditierte Kalibrierung erfolgt nach ISO/IEC 17025 im akkreditierten Labor und ist gegenüber Dritten belastbar. Bei der Auftragserteilung ist deshalb eindeutig anzugeben, welche der beiden gewünscht ist.

Welchen Umfang hat die Akkreditierung?
Zwei Labore, beide nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018-03 von der DAkkS akkreditiert. Das Kalibrierlabor (K-20284-01-00) kalibriert Sensoren und Radiometer auf Bestrahlungsstärke im Spektralbereich 200 nm bis 1000 nm, bei Bestrahlungsstärken von 0,2 µW/cm² bis über 10 W/cm² und mit einer Messunsicherheit ≥ 2,8 % – für eigene wie für Fremdgeräte. Das Prüflabor (PL-20284-01-00) prüft die Kalibrierung von Spektralradiometern nach ASTM G138-12(2020)e1, die spektrale Bestrahlungsstärke von Lampen nach CIE 250:2022 und die photobiologische Sicherheit von UV-Lampenprodukten nach IEC 62471-6:2022.

Wer legt die Konformitätsgrenze fest?
Nicht das Labor. Angewendet wird, sofern nicht anders vereinbart, die Entscheidungsregel ILAC-G8:09/2019 4.2.1; eine eigene Konformitätsgrenze gibt das Labor nicht an. Für Konformitätsaussagen wird stattdessen die Grenze des Auftraggebers oder die von ihm genannte Herstellertoleranz übernommen. Beides – Grenze und anzuwendende Entscheidungsregel – lässt sich vorab vereinbaren. Diese Trennung ist der Grund, warum ein Kalibrierschein allein noch keine Aussage über „bestanden“ oder „nicht bestanden“ trifft.

Wie werden die Kalibrierzertifikate übermittelt?
Die Zertifikate versenden wir standardmäßig unverschlüsselt per E-Mail mit PDF-Anhang. Eine verschlüsselte Übermittlung richten wir auf Wunsch ein.